Une lettre pour l’Afrique

Liebes Afrika,

einen Brief schreibe ich nur, wenn ich viele Emotionen gegenüber einer Person formulieren möchte. Es ist einfacher, da der Empfänger einem nicht gegenüber sitzt und man offen alles niederschreiben kann, was einem auf der Seele brennt. So soll es auch dieses Mal sein. Ich war mitten drin, direkt vor dir, aber alles, was du mir gegeben hast, sehe ich nun erst vor mir. Deshalb schreibe ich dir diesen Brief, in der Hoffnung, dass du mich verstehen wirst.

Wir führen eine bizarre Beziehung, kennen uns noch nicht sehr lange. Und doch ist’s, als ob wir wie ein altes Pärchen zusammenlebten. Ich lief’ durch deine Straßen und grüßte deine Menschen. Ich aß täglich den Reis, den du mit dir bringst und manchmal, da stritten wir, weil ich deine Fische nicht essen wollte. Andere Menschen haben größere Probleme mit dir, werden sich nie an deine Unordnung gewöhnen. Sie kommen und gehen wieder. Wieder andere sind gezwungen, mit dir zu leben. Sie beschweren sich über die harte Arbeit, ein Leben in hoffnungsloser Armut und sinnlosem Dasein. Sie wollen dich verlassen und wissen gar nicht, wie sehr dich das verletzt. Nun, aus der Ferne betrachtet, gefällt mir so viel an dir, die korrupten Köpfe zählen nicht dazu. Du hast ein großes Talent, manchmal sollten die Politikschaffenden die Kreativität deiner Artisten zu Gesicht bekommen. Leider versperren ihnen die hohen Mauern um ihre Gebäude die Sicht. Sie passen nicht zusammen. Aber auch das kann sich ändern.

Denn schau’ dir uns an! Wir leben nicht den gleichen Rhythmus. Doch höre ich die Klänge aus all’ deinen Straßenecken schallen, beginne ich zu tanzen. Und für einen Moment sind wir eins. In diesem kurzen Moment verstehe ich dich um einiges besser, nur um gleich wieder ein neues Rätsel zu entdecken.

Du steckst voller Geheimnisse, voller Überraschungen und Leben. Wie viele Briefe muss ich dir noch schreiben, um all’ das, was ich von dir lerne, zu verstehen?

Ich kann nicht ewig bei dir bleiben, aber wenn du willst, können wir Freunde bleiben.

Jörn

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Mit dem Herzen

In Frankreich wird „par cœur“ gelernt. Das bedeutet nicht etwa, dass man mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Oder, dass man Herzblut in die Arbeit steckt; die Aufgaben mit Liebe bearbeitet. Vielmehr hängt der durchschnittliche französische Schüler dem Lehrer an den Lippen. Es ist eine tragische Beziehung mit einem unnahbarem Partner. Was der Mensch am Pult ausspricht, ist ein Gesetz, dem widerspruchslos gefolgt wird. Deswegen heißt es: auswendig lernen! Kein Hinterfragen im Sinne der Aufklärung, das höchste der Gefühle sind knappe Verständnisfragen. Während in Deutschlands Schulsystem autonome Fähigkeiten, Gruppenarbeit und kritisches Denken gefördert wird, predigen Frankreichs Pauker den Lehrplan herunter. Und obwohl der Ansatz gemeinschaftlichen Lernens hier bereits umgesetzt wurde, kleben die Jungen und Mädchen meist am eigenem Heft anstatt ein Unterrichtsgespräch zu provozieren. Nun soll das nicht heißen, dass in Deutschland alle Schüler interessiert und aufmerksam Inhalte studieren, stets motiviert bei der Arbeit sind und Sachverhalte hinterfragen. Aus der Schulzeit weiß ich, wie schwer es ist, nach Mathe, Englisch und Geschichte auch im Biounterricht noch Interesse zu zeigen. Sechs Stunden am Tag, 30 Stunden in der Woche, 1200 Stunden in einem Jahr immergleicher Unterrichtspädagogik ist für viele Schüler nicht zu ertragen. Hier in Figeac stelle ich mir also täglich eine Frage: wie nur kann ich das Herz des Schülers für ein neues Thema öffnen?

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„Euro Trip“, Romanauszug

John Fritz stieg in seinen schwarz-glänzenden Ford. Die Sonne hatte an diesem Morgen den Asphalt schon viel zu stark aufgehitzt. Die Fremde, die sich seinem Wagen langsam näherte, schwitzte in ihrem grünen Wollpullover. Ihr Geruch kündigte die kleine Frau mit blitzenden Zähnen bereits an. Sie hatte ihren Sohn bei sich. Ausgestattet mit Handy und Gameboy verschwindet der nach knapper Vorstellung auf der Rückbank. Die nächsten Stunden dreht sich alles um das jeweilige Leben. Nelly arbeitete als Animateurin auf Griechenland, reiste viel und reiht nun Geschichte um Geschichte. Pünktlichkeit ist ihr nicht wichtig. Ihr geht es um das sichere Ankommen am Ziel, einem Pariser Vorort. Deshalb stört sie der Unfall, der sich auf der Strecke ereignet hat, nicht im geringsten. Für John sollen die Telefongespräche mit den weiteren Mitfahrern die letzten sein, die er auf dieser Reise macht. Er verlegt den Treffpunkt nach Barbès, dort wo der Kärcher viele Oberflächen gereinigt hat. Unterhalb stinkt es noch immer, der Kreislauf von Drogen, Kriminalität und der Aussicht auf eine Zukunft in der Sozialwohnung hält die hauptsächlich immigrierten Pariser auf der Straße. Auch an diesem Tag ist das nicht anders. In dem Schwarm aus telefonierenden Männern im grauen Anzug, verliebten Pärchen unter dem Regenschirm und Jugendbanden auf dem Weg zum Spielplatz geht Johns Ford fast unter. „Mais casse-toi!“ (frz.: verzieh dich!) – offensichtlich regiert hier nicht mehr des Fahrlehrers Devise: John Fritz versucht trotzdem, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.  Mit zwei Stunden Verspätung findet er endlich seine neuen Fahrgäste. Eigentlich wollte er immer Taxifahrer werden, sofern im Leben vieles schief ginge. Jetzt, wo die drei Mitfahrer im Auto sitzen, weiß er warum. Giovanni, der Gelegenheitsmusiker diskutiert mit Produzent Olivier über die Branche. Cecile rattert ihren Lebenslauf herunter – nach der Schule ging sie zum Studium nach Paris, es folgten Praktika bei diversen NGO’s in Brüssel. Die Stadt ist auch heute ihr Ziel. In Gedanken an das Gespräch mit Cecile wird John an diesem Abend schnell einschlafen.  Taxifahrer, oder doch ein Job in der belgischen Hauptstadt?

Erstmal kommt eine andere Metropole. Beim Anflug verdecken Schleierwolken die Sicht auf die Wellen, die auf die dänische Küste zurollen. Für John sollen es nicht die letzten Wolken sein, die ihn auf dieser Reise behindern werden. Im Zentrum Kopenhagens angekommen, bezieht er die Wohnung der dort lebenden Freiwilligen. Eine Mittelstandswohnung, vier Zimmer, Küche und Bad. „Ihr werdet euch an einen anderen Standard gewöhnen müssen!“ Die Worte der Organisatoren gehen ihm wieder durch den Kopf. Er denkt an sein Zimmer im Südwesten Frankreichs, ein kalter Raum mit hohen Wänden, Bad und Küche nicht vorhanden. Nun gut, andere leben neben Müllhalden unter einem Wellblechdach. Wie können Menschen, ohne ihr eigenes Dafürtun nur so schlecht dastehen? Wie ungerecht die Welt doch ist, denkt er bei sich.

„Hast du Geld für mich?“ – die Gestalten kamen ganz plötzlich aus der dunklen Seitenstraße. John erledigte gerade sein Geschäft neben irgendeinem verrammelten Schuppen, als die drei Männer hinter ihm auftauchten. Aus dem Club für Homosexuelle war er die Berührungen bereits gewöhnt, John ließ die Finger bei sich und wartete, bis die Gruppe lachend abzog. Er ahnte nicht, dass dies der letzte Moment war, in dem er ein Mobiltelefon besaß.

Eine steife Brise wehte John um die Ohren. Sein Fahrrad, ein orange-farbiger, rostender Drahtesel trug ihn nur mit Mühe zum Ziel, dem Kopenhagener Flughafen. Vor einer Woche hatten sie in den Sieben-Uhr-Nachrichten von der Wolke aus Asche berichtet, die sich über Nord-West-Europa gesenkt hatte. Die Flughäfen auf Island, im Vereinigten Königreich und in Norwegen waren geschlossen worden. Zu Beginn hatte John dies alles nicht ernst genommen.  Eine Aschewolke, die den Flugverkehr lahm legt? Länger als eine Woche? Nein, das konnte nicht sein. Hätte er doch bloß ein Taxi genommen… Nun saß er auf dem geliehenen Rad, mit der Aussicht, das kalte, dänische Wetter noch länger aushalten zu müssen. Er kam nicht raus aus diesem kalten, feuchten Land. In drei Pullover gehüllt kam er schwitzend am Schalter der Airline an. Die dicke, ebenfalls schwitzende Frau saß zusammengesunken in ihrem Stuhl: „Ich kann ihnen derzeit keine Auskunft erteilen. Wir haben keinerlei Informationen über Konsistenz oder Ausbreitung der Wolke.“ Verkehrsminister scheidet für mich als Berufswunsch aus, dachte John bei sich, als er ratlos das Flughafengelände überquerte.

Glück hatte er gehabt: eingeengt saß er nun, mit einem Tag Verspätung, in der Maschine, die ihn zurück nach Brüssel bringen sollte. Er hatte einen schönen Urlaub verbracht. Die Zeiten am Strand, im Hafen oder in einem der Cafés in der Kopenhagener Innenstadt würden ihm noch lange in Erinnerung bleiben. Schon in Brüssel war der Rotwein geflossen und auch bei seinem zweiten Stopp hatte er das Nachtleben genossen. Auf seiner nächsten Station, Den Haag, sollte das nicht anders werden. John ahnte nicht, dass seine Pläne durchkreuzt werden würden.

Nun stand er an der Haltestelle. Warten hatte John noch nie gemocht. Es ist so sinnlos, aber eben doch manchmal nötig und lohnenswert. Da kam der Bus. Umsteigen in die Nummer 4 am Schuman-Platz und er wäre da. Er würde seinen schwarzen Ford wiederfinden und schon heute Abend in Den Haag ankommen. Ahhhh, ihhh, faite attention! Die Leute fielen übereinander. Eine alte Dame hielt sich krampfhaft an ihrem Sitznachbarn. John, bepackt mit Rucksack und Tasche, eingeklemmt in der Menge, wurde nach vorne gepresst. Die Metro hatte plötzlich angehalten. War es ein Defekt, die Notbremse oder doch nur ein ganz normaler Vorgang, den der Schaffner täglich durchführte? Nur schnell raus hier, rauschte es John durch den Kopf. Er war in die falsche Richtung gefahren, hatte Fahrpläne studiert und sich schlussendlich nicht mehr an den Namen der Haltestelle im Süden Brüssels erinnern können. Jetzt stand er auf dem Bahnsteig. Plötzlich schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf. Er blickte auf seine neuerworbene Tasche und erschrak – das vordere Fach stand offen! Er wusste noch genau, wie er sein Portemonnaie hektisch eingesteckt und den Reißverschluss geschlossen hatte. Nun stand er da, ohne Geld, ohne Papiere, ohne Möglichkeit, die anderen zu erreichen. Denn auch sein Mobiltelefon hatte er verloren. Ruhe bewaren! Irgendwie, war er noch aus jeder Situation rausgekommen. Er fühlte sich gesund und wusste, dass er seine Freunde schon irgendwie kontaktieren könne.

„Sie sollten besser zurück nach Deutschland, Herr…Fritz!“ John stand in der Deutschen Botschaft im Brüsseler Polit-Distrikt. Er hatte es schon geahnt, doch jetzt war der Besuch seiner Kollegen in den Niederlanden endgültig unmöglich geworden. Er würde sich am nächsten Tag in sein Auto setzen und den langen Weg in Richtung Heimat antreten. Doch zuvor, dass schwor er sich, würde er noch einmal Halt in der Niederlande machen. Er drehte den Zündschlüssel um, in der Aussicht, noch viele weitere Kilometer in seinem Leben zurückzulegen.

Euro Trip, von Jörn Fritzenkötter, gebundene Ausgabe, 236 Seiten

Möchten Sie mehr über die Abenteuer von John Fritz erfahren? Schreiben Sie ihm doch einmal eine Nachricht ! Sofern dies bereits geschehen sein sollte, wird die Antwort Sie bald erreichen. Vielen Dank für all die Zusendungen, die mich bereits erreicht haben. Sie geben mir Kraft und Inspiration für neue Seiten.

Jörn Fritzenkötter

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Leute kommen, Leute gehen

Mein Freund, der PilgererIch brauche bei jedem Text, den ich schreibe, ein Thema, denn sonst könnte ich die vielen Eindrücke, die ich sammle, nicht kurz und verständlich wieder geben (in der Hoffnung, dass mir das bisher einigermaßen gelungen ist).  Nennen wir das Ganze bei diesem Mal also „Begegnung“, welch’ schönes Wort, welch’ Poesie. Und schon sind wir auch schon beim ersten Punkt, denn vor einigen Tagen habe ich mir Franz Kafkas „Verwandlung“ auf Französisch im Theater angesehen. Mit seinen diffusen Gedankengängen und einer kreativ-andersartigen Marionetten-Inszenierung liefert er mir einen guten Grund, warum auch dieser Text eine chaotische Note erhalten könnte. Es ist in den letzten Wochen nämlich Einiges geschehen, ich habe Altbekannte wiedergetroffen und neue Leute kennengelernt. Ich ziehe das Pferd von hinten auf: Derzeit wandert mein Freund Micha auf den Pfaden des Jakobsweges, 87 Kilometer hat er bis hierher geschafft und das, ohne ein Wort Französisch zu sprechen. Er beansprucht Hände und Füße folglich auch Abends noch zur Kommunikation, dafür möchte ich ihm hier meinen Respekt zollen. Letztes Wochenende haben wir einen Wochenendausflug nach Perpignan und die spanische Mittelmeerküste unternommen. Ich zeige Euch ein par Bilder von Sonne und Schnee, Felsen und Meer…

Das ist das Mittelmeer!


Rosés

Die zurückliegenden Winterferien verbrachte ich in Strasbourg. Neben vielen Feten und Treffen mit Erasmus-Studenten habe ich eigentlich gar nicht so viel getan. Wir haben uns Science-Po in Nancy (eine „Uni“ für Politikwissenschaften) angesehen, viele gute Gespräche geführt und Momente erlebt, die mein Jahr in Frankreich auf jeden Fall bereichern. Und dass nicht nur, weil Alberto in einen Baustellensee gefallen ist. Übrigens bin ich nun mit Papas Auto unterwegs, was mir doch sehr hilft. Dadurch konnte ich sogar meine Ferien verlängern, denn wegen einer Panne musste ich zwei Tage länger in Strasbourg bleiben, um dann alleine eine 11 1/2- stündige Tour quer durch Frankreich bis nach Figeac zu unternehmen. Als Zwischenstation auf meiner Reise von Deutschland zurück nach Figeac geplant, bin ich fast zwei Wochen in Strasbourg geblieben, um meine Feierlaune etwas zu befriedigen. Insgesamt waren es sehr gute aber auch sehr anstrengende Ferien. Denn zu dem kaputten Auto kam mein fast täglich wechselnder Schlafplatz. Dieser war mir während des vorangegangen Austauschs in Deutschland sicher, konnte ich doch eine Woche zu Hause verbringen. Die Ecole Jeanne d’Arc pflegt seit 30 Jahren einen Partnerschaft mit der Marienschule der Ursulinen in Bielefeld – ich durfte die 20-köpfige Gruppe als Stadtführer, Übersetzer und Pausenclown begleiten. Wenig Schlaf war auch während dieser Zeit der große Nachteil, dafür entschädigten die vielen Treffen mit Freunden und Verwandten, bevor ich nun bis zum 17. August – meinem Ausreisetermin – nicht mehr wiederkommen werde. In Deutschland haben wir trotz einer pausenlosen Schneeschlacht (Bilder von ungläubigen Südfranzosen, die verzweifelt die Bielefelder Sparrenburg zu erklimmen versuchen, sind beigefügt) einen tollen Austausch erlebt. Viele neue Freundschaften sind entstanden und entgegen aller Befürchtungen, dass die Deutschen es nicht verstehen könnten, wenn man ihnen gleich zu Beginn herzlich drei Bussis auf die Wangen haucht, herrschte während des gesamten Austauschs eine richtig gute Stimmung. Die fremde Gruppe bekam mit Bielefeld eine hässlich-graue Stadt zu sehen, die dafür wesentlich mehr Jugendliche beherbergt. Dementsprechend wurde das Tanzlokal-Angebot hinreichend in Anspruch genommen. Tagsüber ging es zu den touristischen Perlen in OWL: Detmold. Mein Lieblingsprogrammpunkt war allerdings die Fahrt nacht Bremerhaven ins Klimahaus, in dem eine Weltreise in die verschiedenen Klimazonen des Planeten Erklärungen, Situationsbeschreibungen, Ausblicke und Lösungsvorschläge in Zeiten des Klimawandels aufzeigt. Mein zweiter Besuch im Klimahaus brachte mir wieder einige Ideen, wie ich mein Ökologie-Atelier in der Schule ausgestalten könnte. Für das zweite Halbjahr habe ich eine neue, 14-köpfige Gruppe erhalten. Sehr interessant ist, dass es viele verschiedene Positionen gibt – vom Klimaschützer bis zum „Die Kühe sind doch ganzallein für ihren Mist verantwortlich“ ist alles zu finden. Da ich mittendrin in den Studienplatz-Bewerbungen stecke, die Reise in den Senegal (ich begleite 16 Jungs und Mädchen bei ihrem humanitären Praktikum nach Ziguinchor) immer näher rückt und die Frühlingsgefühle bei Temperaturen von 20°C Jungs und Mädels im Internat dazu veranlasst hat, immer mehr Grenzen zu überschreiten, ist das gemeinsame Vorhaben mit zwei anderen Lehrern, die Ecole Jeanne d’Arc in ein Ökologie-Projekt („Öko-Schule“) einzubinden, der Grund, warum ich schon wieder mittendrin im stressigen und arbeitsreichen Alltag meines FSJiAs bin. In den vergangenen Monaten habe ich viele neue und alte Gesichter gesehen, viele Leute werden hoffentlich auch noch da sein, wenn ich das nächste Mal zu Hause bin, viele neue Gesichter, werde ich hoffentlich noch besser kennenlernen, bevor sich dann meine Situation wieder wandeln wird. Kafka hat das Stück wirklich gut geschrieben, nur war es wirklich ein bisschen zu außerirdisch für mich. Die verwandelte Hauptperson, durch ihr deformiertes Äußeres in ihrem Zimmer praktisch gefangen, liefert mir ein Beispiel, immer an die positiven Seiten meines Jahres zu denken und nicht daran zu verzweifeln, wenn mal wieder eine Person geht. Vielleicht kommt ja um die nächste Ecke schon jemand anderes.

PS: Weitere Bilder gibt’s in meinem Flickr-Album. Einfach rechts auf „Schau her – Bilder aus Figeac“ klicken.

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Mein Halbzeitbericht (aktualisiert)

Nachdem ich nun sechs Monate in Figeac verbracht habe, galt es, eine erste Bilanz über mein FSJiA zu ziehen. Das Dokument kann man mit etwas Geduld hier herunterladen.

(Nach etwas Überarbeitung ist dies nun wohl auch wirklich möglich!)

Zwischenbericht FSJ

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